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Dental-Wissen

Die 10 häufigsten Zahnfehlstellungen und was Sie dagegen tun können

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Zahnfehlstellungen: Ursachen und Behandlungsmethoden

Für viele Menschen sind gerade Zähne ein Indikator für Schönheit, Attraktivität und Erfolg. Studien belegen, dass Menschen, die sich mit ihren Zähnen wohlfühlen, häufiger lachen und unbeschwerter durchs Leben gehen. Nicht verwunderlich erscheint es da, dass gerade Zähne auch für ein allgemein verbessertes Lebensgefühl sorgen.

 

Gerade Zähne, gleich bessere Gesundheit?

Jedoch ist eine gerade Zahnstellung und eine gute Zahngesundheit nicht nur aus rein ästhetischen Gründen erstrebenswert. Nicht behandelte Fehlstellungen können zu gesundheitlichen Folgeschäden führen. So beeinträchtigt beispielsweise ein Zahnengstand die Mundhygiene, da die Zahnbürste schwerer die Zahnzwischenräume erreicht, was wiederum die Entstehung von Karies, Zahnfleischentzündungen und Parodontitis begünstigt. Anomalien beim Aufbeißen führen meist anfänglich zu Verspannungen der Kiefer- und Nackenmuskulatur und können später die Ursache für Migräne und Tinnitus sein. Selbst die scheinbar „gesunden“ Zähne werden stark in Mitleidenschaft gezogen, da es zu Knirschen und einem Abbau der Zahnsubstanz kommt, wenn stark ausgeprägte Zahnfehlstellungen vorliegen.

Die schlechte Nachricht zuerst: Zahnfehlstellungen erfordern eine kieferorthopädische Behandlung. Unbehandelt werden sie im Laufe des Lebens meist schlimmer. Die gute Nachricht ist: Mittlerweile gibt es hochmoderne Behandlungsmethoden zur Korrektur von Zahnfehlstellungen, die erschwinglicher und gleichfalls diskreter sind als eine feste Zahnspange.

 

Ursachen für Zahnfehlstellungen

Kaum ein Mensch hat von Natur aus ein makelloses Gebiss. Alleine bei den Kindern und Jugendlichen werden mittlerweile fast 70% von einem Kieferorthopäden behandelt. Und selbst wer als Kind eine Zahnspange tragen musste, ist nicht vor einer erneuten Verschiebung der Zähne gefeit.

Eine falsche Kieferstellung und schiefe Zähne können vererbt werden. Sie können aber ebenso aufgrund von Daumenlutschen in der Kindheit entstehen. Zusätzlich kann es durch eine mangelhafte Mundhygiene, aber auch aufgrund von Unfällen, zu einem Zahnverlust kommen und es entsteht eine Zahnlücke. Auch Angewohnheiten, wie das Pressen der Zunge gegen den Zahnbogen, können auf lange Sicht eine Zahnfehlstellungen begünstigen und erfordern zusätzlich zur Zahnkorrektur die Behandlung durch einen Logopäden.

Wir analysieren Ihre Zahnfehlstellung. Zahnkorrektur mit PlusDental

Welche Arten von Zahnfehlstellungen gibt es?

Im Folgenden zeigen wir Ihnen die häufigsten Arten von Kiefer- und Zahnfehlstellungen auf. Dies ist jedoch nur eine grobe Übersicht. Bei weiteren Fragen zu den einzelnen Fehlstellungstypen und wie sich die Zähne korrigieren lassen, beraten Sie unsere Experten gerne. Rufen Sie uns gerne kostenfrei an oder buchen Sie einen kostenlosen Beratungstermin in einer PlusDental-Praxis in Ihrer Nähe.

1. Überbiss

Wenn der Oberkiefer im Vergleich zum Unterkiefer deutlich größer ist und es dadurch zu einem großen Abstand zwischen beiden Kiefern kommt, spricht man von einem Überbiss. Unbedenklich und vollkommen „normal“ sind Abstände von zwei bis zehn Millimetern. Überschreiten Sie diesen Richtwert, raten wir dringend zur einer Zahnkorrektur, da es zu folgenden Komplikationen kommen kann:

  • Erschwertes Beißen aufgrund von abgekippten Schneidezähnen
  • Ungünstige Mundatmung und infolgedessen Infektion der Atemwege
  • Erhöhtes Kariesrisiko der Schneidezähne
  • Betroffene klagen über „Hasenzähne“ und ein „fliehendes Kinn“

2. Tief- und Deckbiss

Besonders stark ausgeprägte Überbisse werden in der Dentalmedizin auch als Tief- und Deckbiss bezeichnet. Hier kippen die Schneidezähne derart weit nach innen, dass sie bereits das Zahnfleisch oder den Gaumen berühren. Unbehandelt entzünden sich betroffenen Stellen und das Zahnfleisch bildet sich zurück. Die Folge sind Parodontitis und Zahnverlust. Außerdem wird das Kiefergelenk stark beansprucht und nutzt sich schneller ab.

3. Unterbiss beziehungsweise Vorbiss

Optisch ist der Vorbiss das Gegenteil eines Überbisses. Rein anatomisch liegt die Ursache im Unterkiefer, der im Vergleich zum oberen Zahnbogen deutlich zu lang ist, weswegen die unteren Schneidezähne die oberen verdecken. Dies wird häufig auch als Unterbiss bezeichnet. Auch hier kann es zu Folgeerkrankungen wie beim Überbiss und Tief- und Deckbiss kommen.

Zahnengstand als häufige Ursache für schiefe Zähne

4. Zahnengstand

Wie es der Name bereits verrät, leiden Patienten mit Zahnengstand an einem Platzmangel im Kiefer. Entweder entsteht dies, weil die Zähne genetisch bedingt zu groß angelegt sind oder der Kiefer zu klein ausfällt. Dies führt zu eingewachsenen Zähnen, aber häufig auch zu schiefen und verdrehten Zähnen. In der Folge stehen die Zähne meist so eng zusammen, dass eine korrekte Mundhygiene nur schwer möglich ist. Betroffene Patienten leiden daher oft an:

  • Karies
  • Zahnfleischentzündungen
  • Schädigung des Zahnhalteapparats und Parondontitis
  • Zahnschmerzen durch erhöhten Druck
  • Schäden der Zahnwurzel

 Unser Tipp:

Wussten Sie schon, dass sich vor allem Zahnengstände, aber auch Zahnlücken und verdrehte Zähne mit den unsichtbaren Zahnschienen von PlusDental korrigieren lassen? Der Verglich zu festen Zahnspange lohnt sich dabei nicht nur finanziell, denn Zahnschienen sind wesentlich unauffälliger, sanfter und Sie sehen schon nach wenigen Wochen erste Resultate. Bereits über 10.000 Patientinnen und Patienten zeigen schon ihr schönstes Lächeln. Wann lächeln Sie?


Zahnfehlstellungen und ihre gesundheitlichen Folgen

5. Offener Biss

Bei einem offenen Biss fehlen nicht etwa Zähne aufgrund einer Zahnlücke, wie man es vermuten könnte. Vielmehr spricht man von einem offenen Biss, wenn eine horizontale Lücke zwischen den oberen und den unteren Schneidezähnen vorliegt, obwohl der Betroffene die Zähne zusammenbeißt. In der Folge ist das Kau- und Beißvermögen stark beeinträchtigt. Zusätzlich schiebt sich die Zunge in die entstandene Lücke, weshalb Patienten oft lispeln. Durch den ständigen Luftdurchzug trocknet der Mundraum aus, was zu einer veränderten Atmung und Atemwegsinfektionen sowie zu vermehrter Kariesbildung führt, weil nicht mehr genügend Speichel an die Zähne vordringt. 

6. Verlagerte Zähne

Die bekannteste Form retinierter oder auch verlagerter Zähne sind eingewachsene Weisheitszähne. Jedoch können auch alle anderen Schneide-, Backen- und Eckzähne von dieser Art der Zahnfehlstellung betroffen sein. Diese sind durch die Fehlposition beim Kauen und Beißen nicht mehr funktionsfähig. Unbehandelte verlagerte Zähne wirken Druck auf die Nachbarzähne aus, wodurch sich diese verschieben können und es zu Zahnverschachtelungen kommen kann. Außerdem kann sich die Zahnwurzel entzünden.

Viele Zahnfehlstellungen lassen sich mit unsichtbaren Zahnschienen behandeln

7. Kreuzbiss

Bei einem Kreuzbiss beißen die Zähne im wahrsten Sinne des Wortes aneinander vorbei. In der Folge treffen die Kauflächen der Zähne nicht mehr ordnungsgemäß aufeinander. Der Betroffene muss unnatürliche Bewegungen beim Essen machen, was zu einer erhöhten Abnutzung der Zähne und zu einer Überbelastung des Kiefers führt. Schmerzen und Verspannungen stellen sich ein.

8. Zahnlücken und fehlende Zähne

Müssen Zähne gezogen werden oder wenn Sie Zähne aufgrund eines Unfalls verlieren, bleibt eine Lücke. Jedoch entstehen auch Lücken, wenn die Zähne schlichtweg zu klein sind, sodass sich zwischen Ihnen große Abstände bilden. Außerdem kann es angeboren sein, dass bestimmte Zähne in den Erbanlagen fehlen.

Zähne geben sich gegenseitig Halt. Bei einem intakten Zahnbogen wird der Druck, der beispielsweise beim Kauen entsteht, gleichmäßig verteilt. Ist der Zahnbogen lückenhaft, können Zähne locker werden. Außerdem können bestimmte phonetische Laute schlechter gebildet werden und man hört den Betroffenen oft ihre Zahnlücke an.

9. Diastema Mediale

Das Diastema Mediale ist eine Sonderform der Zahnlücke und bezeichnet einen erweiterten Abstand zwischen den mittleren Schneidezähnen. Bekannt geworden ist diese Zahnfehlstellung vor allem durch bekannte Schauspieler und Sänger wie Vannessa Paradis und Madonna. Gerade in diesen Fällen ist die Lücke derart ikonisch geworden, dass sich viele Patienten dafür entscheiden, ihr Diastema nicht schließen zu lassen.

Das Diastema Mediale als eine der häufigsten Zahnfehlstellungen

10. Zahnüberzahl

Eine sogenannte Hyperdontie ist wesentlich seltener als das Fehlen von Zähnen, da hierzu genetisch zu viele Zähne angelegt sein müssen. Mit der Zahnüberzahl geht meist ein Zahnengstand einher, der in der Folge zu schiefen Zähnen und Zahnverschachtelungen führt.

 

Unauffällige Zahnkorrektur mit unsichtbaren Zahnschienen

Die oberste Regel bei jeder Zahnkorrektur ist, dass es dafür niemals zu spät ist. Eine Zahnregulierung oder Zahnbegradigung ist auch als Erwachsener möglich. Dank neuester Medizintechnik kommt dafür nicht ausschließlich eine feste Zahnspange infrage. Oftmals sind die unsichtbaren PlusDental-Zahnschienen bereits eine erfolgversprechende Alternative, die der festen Zahnspange ebenbürtig ist. Natürlich gibt es Härtefälle, bei denen man sich die Zähne operativ richten lassen muss und ein Besuch beim Kieferchirurgen unumgänglich ist.


 

Unsichtbare Zahnkorrektur: Wir behandeln Ihre Zahnfehlstellung

Sichtbar gerade Zähne dank unsichtbarer Zahnschienen von PlusDental

Ob bei Zahnengstand oder um eine Zahnlücke zu schließen, viele Zahnfehlstellungen lassen sich mit den unsichtbaren Zahnschienen von PlusDental korrigieren. Bei einem kostenfreien Beratungstermin erstellen unsere erfahrenen Zahnärzte und Kieferorthopäden einen intraoralen 3D-Scan Ihrer Zähne. In unserem Berliner Dental-Labor erstellen wir anschließend Ihren individuellen Behandlungsplan, den wir Ihnen per E-Mail zukommen lassen. Darin sehen Sie bereits, wie sich Ihre Zähne mit den herausnehmbaren Zahnschienen bewegen werden und wie das Behandlungsergebnis aussehen wird.

Die Zahnkorrektur mit transparenten Zahnschienen ist sanft, sicher und bis zu 70% günstiger als eine Zahnspange. Ob schiefe Zähne, engstehende Zähne oder Zahnlücken – leichte bis mittelschwere Fälle lassen sich bereits nach vier bis zehn Monaten korrigieren. 

Erwachsene sollten gut überlegen, für welche Art der Zahnkorrektur sie sich entscheiden, da die Kosten oft nicht von den Krankenkassen übernommen werden. Die unsichtbaren Zahnschienen sind im Vergleich zur festen Zahnspange die kostengünstigere Behandlungsmethode und stehen den anderen Therapieformen in Punkto Effizienz, Sicherheit und medizinischem Niveau in nichts nach.